Die Alm des "Glapfbauern", bis ca. 1792 in Urkunden mit "G" geschrieben
ab 1855 mit "K" geschrieben, Inhaber Kaspar Klapf
Im Almbereich befindet sich eine nasse Wiese mit einem kleinen, fast verlandeten Weiher.
1075 (Kaser) 1076 (Flur)
Hofmann Josef, Reit im Winkl
Breitengrad: 12.462954037651
Interreg IVA
Lettmaier
Kaser
Geflämmte Dachpappe
Allg. guter Bauzustand
Die momentan bekannte Ersterwähnung findet man in der Gebäudeerhebung von 1806, in der der Glapfhof u.a. mit drei Kasern beschrieben ist. Im Steuerkataster 1854 / 1855 sind diese Kaser genannt: Winklmoos, Birkenmoos oder Bergmoos (hier behandelt) und Gschwend. Quelle: hoeflinger-haeuserbuch-riw SS 406 - 410
1915
Waldweiderechte
Holzrecht lt. Lettmaier
Streurecht lt. Lettmaier
Der Glapfhof ist laut Dr. Egger urkundlich ab ca. 1330 erwähnt. Ab wann die Alm zum Hof gehört hat ist nicht bekannt, aber erstmals beurkundet in der Gebäudeerhebung von 1806. Sie gehörte zum Klapfanwesen, bis 1965 und 1969 Therese Feichtner (Hs.Nr. 92 in RiW) die Almflächen Bergwies, Birkenmoos, Wolfszagl und Schwend mit dem Klapfkaser kaufte. Quelle: hoeflinger-haeuserbuch-riw SS 406 - 410
Zum Klapfhof gehörig
Zum Haus Feichtner Hs.Nr. 92 in RiW gehörig
Von der Maserer/ Schwarzenbrunn zweigt nach Süden eine Forststraße ab, diese führt zum Lieberg und auch zur Glapfalm.
Von der Abzweigung-Forststraße führt ein ca. 100m langer, gut befahrbarer Stichweg zum Kaser.
Forststrasse
Zeitweise als Pferde- und Jungviehweide genutzt.
Historischer Bestoß
Bestoß Statistik
Lettmaier
kein Tourismus
Unbekannt
Hinter der Glapfalm liegt das sogenannte Bergmoos, von dem ein Holzweg hinab zur Masererwiese am Schwarzen Brunnen geht. Wo die Alm an den Waldessaum grenzt, zweigt rechts ein Jägersteig ab, der zur Müllerbauern-Alm und Eckkapelle führt. Geht man diesen Weg, so sieht man hoch oben am Berg eine geräumige Felsenhöhle.
Vor mehr als hundert Jahren soll hier ein Flüchtling gehaust haben, der von Beruf Metzger war. Er ernährte sich von Wildbret und Schafen, die er den Bauern von der Weide wegstahl. Deshalb wurde ein Streifzug veranstaltet und man fand den Metzger in der Höhle. Als er merkte, daß man ihn fangen wollte, sprang er von dem Felsen, ohne sich zu verletzen, und entfloh gen Kössen.
Die Höhle, zu der eine mit Stricken aufziehbare Leiter gehörte, wird heute noch "Metzgerloch" geheißen.