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Glapfalm

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Alm
Glapfalm

Die Alm des "Glapfbauern", bis ca. 1792 in Urkunden mit "G" geschrieben

Klapfalm

ab 1855 mit "K" geschrieben, Inhaber Kaspar Klapf

Birkenmoosalm

Im Almbereich befindet sich eine nasse Wiese mit einem kleinen, fast verlandeten Weiher.

Reit im Winkl
Reit im Winkl

1075 (Kaser) 1076 (Flur)

Oberwössen-Mühlprachkopf

Lage

Hofmann Josef, Reit im Winkl

Niederalm
940 - 1020
946
Längengrad: 47.684727813811
Breitengrad: 12.462954037651
Nördlich von Reit im Winkl am Glapfberg (Schwarzberg). Mittelsteiler bis steiler Osthang. Warme, windgeschützte Alm. Von der B305 (Zenz-Alm) über Eckkapelle Fahrweg und Verbindungsweg zur Hutzenalm.

Gelände

Süd
Hochtal
Nördlich von Rei im Winkl am Glapfberg. Mittelsteiler bis steiler Osthang. Im Hüttenumgriff Verebnung zwischen Schwarzenberg und Wetterkreuz, eingeschlossene Lage ohne Ausblick. Von flach geneigten Hänge umgeben, nord- und süd-gerichtet, Westlich verlandeter See, malerischer Winkel mit urwüchsiger Vegetation. Nicht beweidet. (=Oelkers)

Flächen

1917
28,00 ha

Quelle: groll-hebung-der-alpwirtschaft

2014
27,10 ha

Interreg IVA

1939
28,00 ha
Lettmaier
1950
28,00 ha
Almerhebung 1950/54
2014
7,70 ha
Interreg IVA
nicht abgelöst
52,00 ha
1939

Lettmaier

Gebäude

Kaser

1
Kaser: zweistöckiger Mischbau mit Anbau an einem Stichweg östlich des verlandeten Sees (14,2 x 8,7 m) Erdgeschoss: Bruchstein, Wohnbereich verputzt, Obergeschoss senkrecht verbrettert Liebberg-Diensthütte von 1915: Blockbauweise Vouhaagl: Zweiseitig umgreifender Schotterhof

Geflämmte Dachpappe

Allg. guter Bauzustand

Entwicklung

1806

Die momentan bekannte Ersterwähnung findet man in der Gebäudeerhebung von 1806, in der der Glapfhof u.a. mit drei Kasern beschrieben ist. Im Steuerkataster 1854 / 1855 sind diese Kaser genannt: Winklmoos, Birkenmoos oder Bergmoos (hier behandelt) und Gschwend. Quelle: hoeflinger-haeuserbuch-riw SS 406 - 410

Baugeschichte

1915

Rechtsgeschichte

Waldweiderechte

Holzrecht lt. Lettmaier

Streurecht lt. Lettmaier

Eigentümer

Der Glapfhof ist laut Dr. Egger urkundlich ab ca. 1330 erwähnt. Ab wann die Alm zum Hof gehört hat ist nicht bekannt, aber erstmals beurkundet in der Gebäudeerhebung von 1806. Sie gehörte zum Klapfanwesen, bis 1965 und 1969 Therese Feichtner (Hs.Nr. 92 in RiW) die Almflächen Bergwies, Birkenmoos, Wolfszagl und Schwend mit dem Klapfkaser kaufte. Quelle: hoeflinger-haeuserbuch-riw SS 406 - 410

Zum Klapfhof gehörig

Zum Haus Feichtner Hs.Nr. 92 in RiW gehörig

Infrastruktur

Zu Fuß, Schlepper, PKW Hofentfernung: 6km

Von der Maserer/ Schwarzenbrunn zweigt nach Süden eine Forststraße ab, diese führt zum Lieberg und auch zur Glapfalm.

Von der Abzweigung-Forststraße führt ein ca. 100m langer, gut befahrbarer Stichweg zum Kaser. 

Forststrasse

Art der Nutzung

Zeitweise als Pferde- und Jungviehweide genutzt.

Almwirtschaft

Gemischte Alm
Ja
Nein

Historischer Bestoß

1917
19

Quelle: groll-hebung-der-alpwirtschaft

Bestoß Statistik

13
150
19
1939

Lettmaier

Tourismus

kein Tourismus

Almromane

Unbekannt

Hinter der Glapfalm liegt das sogenannte Bergmoos, von dem ein Holzweg hinab zur Masererwiese am Schwarzen Brunnen geht. Wo die Alm an den Waldessaum grenzt, zweigt rechts ein Jägersteig ab, der zur Müllerbauern-Alm  und Eckkapelle führt. Geht man diesen Weg, so sieht man hoch oben am Berg eine geräumige Felsenhöhle.

Vor mehr als hundert Jahren soll hier ein Flüchtling gehaust haben, der von Beruf Metzger war. Er ernährte sich von Wildbret und Schafen, die er den Bauern von der Weide wegstahl. Deshalb wurde ein Streifzug veranstaltet und man fand den Metzger in der Höhle. Als er merkte, daß man ihn fangen wollte, sprang er von dem Felsen, ohne sich zu verletzen, und entfloh gen Kössen.

Die Höhle, zu der eine mit Stricken aufziehbare Leiter gehörte, wird heute noch "Metzgerloch" geheißen.

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